Spirituelle Marokko-Reise
von Marrakesch
über den Hohen Atlas
bis in die Sahara


Entdecken Sie das magische Abenteuer Marokko

Von den lebendigen Farben und Klängen Marrakeschs bis zur stillen Weite der Sahara bietet diese Reise Raum für Einkehr, Achtsamkeit und inneres Wachstum.

  • Eintauchen in die Welt der Berber und der Sufis
  • Oase der Sinne: wo Palmen und Licht ein Gefühl von Zeitlosigkeit erschaffen
  • Exklusives Nomaden-Camp in der Sahara
  • Wanderung in atemberaubender Berglandschaft des Hohen Atlas
  • Deutsche Reiseleitung

– Privater Transport im Van – 12 Übernachtungen in gehobener bis mittlerer Klasse –
Halbpension: 11x Abendessen, 11x Frühstück, 2x Mittagessen – Marrakesch Medina Guide –
12 Tage deutsche Reiseleitung mit Spezialprogramm – Privater 4 x 4 Transport in das Wüstencamp – Traditionelle Berbermusik am Lagerfeuer – 1 Tag Kamel-Trekking – Besuch Ait Ben Haddou, Berberdorf im Atlas, Kasbah Telouet und vieles mehr

In der besten Reisezeit nach Marokko:
April 2026


Begeben Sie sich auf eine magische Reise ins Herz der Sahara – eine Reise ins Innere. Unsere exklusive Marokko-Reise 2026 lädt Sie dazu ein, in die Stille der endlosen Dünen einzutauchen und die meditative Schönheit der Wüste bewusst zu erleben.

Von den lebendigen Farben und Klängen Marrakeschs, über die Berberdörfer des Hohen Atlas, die wie aus einer anderen Welt erscheinen, bis hin zur stillen Weite der Sahara – diese Reise bietet Raum für Reflexion, innere Klarheit und Inspiration.

Tag 1:

Ankunft in Marrakesch

Nach Ankunft am Flughafen Menara gelangen Sie am besten mit dem Taxi zum Hotel in Marrakesch. Bei Bedarf werden Sie vom Hotel-Shuttle abgeholt.

Am Hotel erwartet Sie der Reiseleiter. Je nach individueller Ankunftszeit, haben wir noch die Möglichkeit einen Bummel durch die Medina von Marrakesch zu machen oder uns einfach von der Anreise im Hotel zu erholen.

Abendessen mit Begrüßung im Hotel.

Tag 2:

Tag in Marrakesch

Nach dem gemeinsamen Frühstück haben wir einen ganzen Tag Zeit, das bunte Leben der berberisch-arabisch geprägten „Roten Stadt“ Marrakesch zu erleben.

Marrakesch ist bekannt für seine rote Medina, den Djemaa el Fna („Platz der Geköpften“; Hauptplatz), die Koutoubia-Moschee, sowie Riad-Häuser mit Innenhöfen und bunten Mosaiken.

Die enge Altstadt mit roten Gassen, Souks und Palästen wirkt wie aus einer anderen Zeit.

In Kombination mit dem blauen Himmel, den grünen Palmen und dem nahen Atlasgebirge wirkt das warme Rot Marrakeschs wie ein lebendes Gemälde – farbig, sinnlich, magisch.

Wir starten unsere Erkundung am Bab Agnaou – dem Roten Stadttor – Eines der ältesten Stadttore (12. Jh.), aus rotem Sandstein. Symbolisch ist es der „Eingang zur Roten Stadt“.

Es geht weiter zu Fuß in die Medina (Altstadt) zur Koutoubia-Moschee, dem Wahrzeichen Marrakeschs mit dem 77 m hohem Minarett aus rosarotem Sandstein.

Schließlich gelangen wir zu dem berühmten Hauptplatz, dem Jemaa el-Fna. Der zentrale Platz ist UNESCO-Weltkulturerbe. Tagsüber ist der „Platz der Geköpften“ ein ruhiger, mit Garküchen, Schlangenbeschwörern und Orangenständen pulsierender Kern der Medina.

Von hier aus geht es in das Labyrinth der Souks & Handwerkerviertel. Enge Gassen mit rot getünchten Wänden, bunten Lampen, Leder und Gewürzen bilden ein authentisches Flair.

Nach dem quirligen Treiben im Souk wirkt ein Besuch in der Medersa Ben Youssef beruhigend. Der heutige Bau wurde unter dem Saadier-Sultan Abdallah al-Ghalib zur größten Koranschule Nordafrikas ausgebaut – mit bis zu 800 Studierenden. Die Medersa war bis 1960 in Betrieb und ist heute, nach umfassender Restaurierung, ein öffentlich zugängliches Denkmal und Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Eine Architektur in Harmonie aus Licht, Form und Farbe.

Danach haben wir eine Mittagspause in einem trendigen Café verdient.

Schließlich gelangen wir zum Bahia-Palast – von außen ein roter Lehmbau, erwarten uns im Inneren prachtvolle Mosaike, Holzdecken und schmuckvolle Innenhöfe.

– An Beispielen aus der Architektur veranschaulichen wir den ‚Goldenen Schnitt‘ und die ‚Heilige Geometrie‘. –

Weiter geht es in das Kasbah-Viertel; es wurde im 12. Jahrhundert von den Almohaden angelegt und ist einer der älteren Teile der Stadt – mit seinen Roten Mauern ein idealer Ort für das Abendessen im Jardin de la Medina, einem stilvollem 5*-Hotel.

Nach dem Abendessen wollen wir den berühmten Platz Jemaa el-Fna in Abendstimmung erleben. Mit etwas Glück können wir einem traditionellen Märchenerzähler zuhören.

Danach Rückkehr in unser Hotel.

Tag 3:

Marrakesch – Ait Ben Haddou

Nach dem Frühstück im Hotel werden wir von unserem Fahrer abgeholt und fahren im Minibus durch die fruchtbare Ebene des Haouz dem Hohen Atlas entgegen, der sich bei klarer Sicht von Marrakesch aus als beeindruckende Gebirgskulisse erhebt.

Wir passieren Kiefern- und Steineichenwälder und erreichen schließlich nach dem Berberdorf Taddert die landschaftsprägende Kugelpolstersteppe auf etwa 1.700 m ü. NN.

Nach einer kurzen Pause auf dem Tizi-n-Tichka, einem 2.260 m hohem Pass, verlassen wir die Nationalstraße und biegen nach Osten Richtung Télouet ab. Der Ort ist berühmt für die Kasbah des El Glaoui, einer ehemals mächtigen Familie (die „Lords des Atlas“).

Die Kasbah, inmitten einer terrassierten Landschaft des südlichen Hohen Atlas, war einst ein zentraler Knotenpunkt für Karawanenrouten zwischen der Sahara und Marrakesch. Nach Möglichkeit besuchen wir den prunkvollen Innenhof mit andalusisch-marokkanischen Verzierungen. Die Kasbah ist heute teils verfallen, teils restauriert – eine Mischung aus Glanz und Vergänglichkeit.

Nachmittags erreichen wir „unsere“ Kasbah nahe dem berühmten Berberdorf Aït Ben Haddou, in der DrâaTafilalet-Region. Wir wohnen in einer wunderschönen und geschmackvoll restaurierten 500 Jahre alten Kasbah. Traditioneller Berber-Stil und kunstvolle Malereien prägen das Interieur.

Abendessen aus der traditionellen Berber-Küche.

Tag 4:

Aït-Ben-Haddou – Palmeraie de Tamnougalt, im Drâa‑Tal

Nach dem Frühstück gibt es die Möglichkeit, entweder an einem Aquarellkurs teilzunehmen oder eine Wanderung durch das malerische, terrassierte Ounila-Tal zu einer nahegelegenen Höhle zu unternehmen.

Nach dem Mittagessen in der Kasbah fahren wir durch das Tal des Asif Ounila in das nahegelegene Aït-Ben-Haddou, dem weltberühmten Lehmdorf, das seit 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Es ist berühmt für seine Lehmarchitektur mit mehrstöckigen Wohnhäusern, Türmen und ornamentalen Motiven. Ein imposantes Beispiel der vorsaharischen Architektur Südmarokkos. Es ist eines der am besten erhaltenen Ksour (Plural von Ksar) der Region.

Anschließend fahren wir an der alten Garnisonsstadt Ouarzazate vorbei zum Ziel unserer heutigen Reise: die malerische Oase des Drâa-Tales. Auf dem Weg dorthin überqueren wir den Höhenzug des Djebel Anaour über den Pass Tizi-n-Tinififft. Hier erwartet uns eine imposante Berglandschaft mit grandiosen Ausblicken.

Das Drâa‑Tal verläuft etwa 100  km entlang des Oued Drâa zwischen Ouarzazate und Zagora – und weiter südlich bis M’Hamid, kurz vor der Grenze zur Sahara. Es ist eine atemberaubende Oase voller kultureller Schätze und spektakulärer Natur. Der Fluss entspringt im Hohen Atlas und versickert später in der Wüste.

Zur Entspannung verbringen wir nun zwei Übernachtungen in dem kleinen Berberdorf Tamnougalt. Die familiengeführte Lodge liegt inmitten einer traumhaften Palmen-Oase mit liebevoll gestaltetem Garten und erfrischendem Pool. Je nach Witterung wird das Abendessen auf der Panorama-Dachterrasse serviert.

Tag 5:

Palmen-Oase Tamnougalt, im Drâa‑Tal

Einen ganzen Tag lang tauchen wir in die Ruhe der Palmenoase ein. Wir spazieren entlang des glitzernden Flusses Oued Drâa, erkunden die mächtige Kasbah Tamnougalt aus dem 15. Jahrhundert und wandeln zwischen den geheimnisvollen Ruinen einer noch älteren Kasbah aus dem 11. Jahrhundert.

Inmitten dieser eindrucksvollen Landschaft lädt die Lodge zur naturphilosophischen Betrachtung von Oase und Flussaue bis hin zu den besonderen Merkmalen einheimischer Flora und Fauna ein.

Sowohl morgens als auch abends gibt es die Möglichkeit Yoga zu praktizieren.

Frühstück und Abendessen gibt es in der Lodge.

Tag 6:

Palmen-Oase Tamnougalt, im Drâa‑Tal – Wüstencamp im Erg Chegaga

Nach dem Frühstück folgen wir dem wunderschönen Drâa‑Tal ca. 180 km Richtung Südosten bis zur Oasenstadt M’hamid, die nahe der algerischen Grenze liegt.

Auf der Route kommen wir an Zagora, Bezirkshauptstadt der gleichnamigen Provinz in der Region Drâa Tafilalet, vorbei. Hier legen wir eine kurze Mittagspause ein. Zagora bildet das Tor zur Sahara und ist durch ausgedehnte Dattelpalmenoasen am Draa-Fluss geprägt.

Kurz nach Zagora erreichen wir einen bekannten Ort der Sufis: Tamegroute ist spirituelles Zentrum des Sufismus und war jahrhundertelang ein Ort religiöser Bildung und Mystik.

Das Herzstück von Tamegroute ist die Zawiya Nasiriyya, eine Sufi-Bruderschaft, die im 17. Jahrhundert von Sidi Mohammed bin Nasir gegründet wurde.

In Tamegroute gibt es eine Besonderheit: Eine berühmte manuskriptreiche Bibliothek mit über 4.000 Schriften, darunter Werke über Theologie, Astronomie, Medizin, Grammatik und Philosophie. Viele Werke sind Kunstwerke historischer Kaligrafie. Die Nasiriyya-Bruderschaft ist für ihre Toleranz, Bildung und soziale Hilfe bekannt und hatte engen Kontakt zu anderen Sufi-Zentren in Timbuktu, Fès und sogar dem Nahen Osten. Ein Besuch dieser Kostbarkeiten ist vielversprechend.

Am Nachmittag kommen wir in M’hamid an, wo wir in zwei Geländewagen umsteigen und nach ca. 2 Stunden Fahrt durch die Wüste, unser komfortables Camp in den Dünen des Erg Chegaga erreichen. Auf der Route ins Camp liegt die „Source sacrée“, eine heilige Oase, hier planen wir einen Zwischenstopp.

Im Camp werden wir von den Berbern begrüßt. Danach beziehen wir unsere Zelte, die über ein privates, abgetrenntes Bad mit Dusche und WC verfügen.

Am Abend erwartet uns im Gemeinschaftszelt ein reichhaltiges Abendessen.

Anschließend, bei „gutem Wetter“ Sternen-Spaziergang auf den Dünen…und Einstimmung auf unsere erste Nacht in der Wüste.

Tag 7:

Wüstencamp im Erg Chegaga

Vor dem Frühstück gibt es die Möglichkeit, Yoga zu praktizieren oder den Sonnenaufgang auf den Dünen zu erleben.

Heute unternehmen wir einen unvergesslichen Tagesausflug auf Dromedaren durch die Wüste zu einer Oase, wo uns die Nomaden zu einem Mittagessen empfangen.

Am Nachmittag Rückkehr ins Camp, wo wir uns nach dem Abendessen über die spirituelle Lehre des Sufismus und unsere eigene Spiritualität austauschen können. Was bedeutet das „Loslassen der Welt“ und die „Reise ins innere, wahre Selbst?“

Wenn die Nacht hereinbricht, versammeln wir uns am Lagerfeuer. Bei traditioneller Berber-Musik lassen wir den Tag ausklingen – mit Tanz, Gesang und der Möglichkeit, innere Eindrücke in freie Bewegung umzusetzen.

Vor dem Schlafen abendliche Meditation auf den Dünen – ein Moment innerer Ruhe unter dem Sternenzelt.

Tag 8:

Wüstencamp im Erg Chegaga

Vor dem Frühstück gibt es die Möglichkeit, Yoga zu praktizieren oder den Sonnenaufgang auf den Dünen zu erleben.

Der Vormittag steht zur freien Verfügung, in der Stille der Wüste, die innere Stille zu erfahren.

Nach einer Mittagspause mit leichter Verköstigung und einer erholsamen Siesta machen wir eine Wanderung zur „großen Düne“. Dabei kann uns die beeindruckende Weite der Wüste und ihre natürliche Schönheit zu tieferen Einsichten inspirieren.

Zum Abendessen treffen wir uns wieder im Camp und tauschen unsere Eindrücke aus.

Ausklang des Tages am Lagerfeuer, mit Musik, Tanz oder Stille.

Tag 9:

Wüstencamp im Erg Chegaga – Taliouine

Vor dem Frühstück gibt es die Möglichkeit, sich beim Yoga zu entspannen oder den Sonnenaufgang auf den Dünen zu erleben.

Nach dem Frühstück Abschied vom Camp und Fahrt mit dem Geländewagen Richtung Lac Iriki. Es ist ein See, der sich nur in regenreichen Jahren mit Wasser füllt und sonst eine weite Lehmebene bildet. Sie liegt zwischen den Dünen des Erg Chegaga und dem markanten Höhenzug des Djebel Bani.
Der
Djebel Bani flankiert unsere Route durch die endlos scheinende Wüste und führt zu unserem nächsten Etappenziel, dem Wüstenstädtchen Foum-Zguid. Hier steigen wir in unseren Kleinbus um, der uns Richtung Nordwesten, nach Tazenakht bringt.

Nach einer kurzen Mittagspause in Tazenakht geht es weiter zu unserem heutigen Ziel dem Städtchen Taliouine, wo wir in einer einfachen Herberge übernachten.

Taliouine ist berühmt für die hochwertige Safranproduktion. Jedes Jahr im Herbst findet das Safranfestival statt, bei dem Ernte, Kultur und lokale Traditionen gefeiert werden. Eingebettet in die karge, bergige Landschaft des Antiatlas, bietet Taliouine eine faszinierende Mischung aus Terrassenfeldern, Lehmhäusern und Berberkultur.

Abendessen in der Herberge.

Anschließend besteht die Möglichkeit, einen Bummel durch den Ort zu machen und vielleicht noch etwas Safran von der lokalen Kooperative zu erwerben.

Tag 10:

Taliouine – Ouirgane

Direkt nach dem Frühstück verlassen wir Taliouine Richtung Westen. Nachdem wir das Städtchen Aouluz mit seinem traditionellen Berber-Einfluss hinter uns gelassen haben, lässt sich eine Änderung des Landschaftsraumes wahrnehmen. Das Souss-Tal liegt zwischen dem Hohen Atlas im Norden und dem Anti-Atlas im Süden.

Es öffnet sich nach Westen zum Atlantik und weist dadurch mildere Winter und nicht so heiße Sommer auf. Der atlantische Einfluss ermöglicht intensive Landwirtschaft (z. B. Zitrusfrüchte, Gemüse, Argan, Oliven) im westlichen und zentralen Souss-Tal. Hervorzuheben ist der endemische Arganbaum, der nur hier im Südwesten Marokkos vorkommt.

30 km nach Aoulouz biegen wir nach Norden Richtung Hoher Atlas ab, und fahren in endlos erscheinenden Kurven über den Tizi-n-Test, den Pass, der mit 2.093 m ü.NN Marrakesch im Norden mit Taroudant im Süden verbindet. Es ist ein spektakulärer historischer Gebirgspass, der fantastische Ausblicke ermöglicht. Dieser Streckenabschnitt zeigt noch immer die sichtbaren Auswirkungen des schweren Erdbebens vom 8. September 2023. So kommen wir bis zu unserem Tagesziel Ouirgane, an zahlreichen Baustellen und Notunterkünften der Erdbenopfer vorbei.

Am späten Nachmittag erreichen wir schließlich unser Hotel an der Nordabdachung des Hohen Atlas. Es besticht durch seinen wunderschönen weitläufigen Garten mit über 1.000 Rosenbüschen und großzügigen Bungalows. Ein Ort der Einkehr und Erholung.

Abendessen im Hotel. Anschließend Besprechung der Erlebnisse des Tages und kleiner Ausflug in die Signaturenlehre mit Beispielen aus dem Garten.

Tag 11:

Ouirgane – Azzaden-Tal – Tizi Oussem

Vor dem Frühstück gibt es die Möglichkeit, sich beim Yoga zu entspannen oder den Pool zu erkunden.

Nach dem Frühstück Fahrt mit dem Minibus zu dem Berberdorf Tizi Oussem (Fahrt: ca. 45 min). Wir fahren bis an das Ende eines Seitentales des Hohen Atlas und nähern uns dem höchsten Berg Nordafrikas: dem Djebel Toubkal.

In diesem Tal besuchen wir abseits des Massentourismus, ein malerisches Berberdorf und wandern von dort aus zu einem imposanten Wasserfall. Die Wanderung dauert hin und zurück ca. 4-5 Stunden; dabei sind ca. 750 Höhenmeter zu überwinden. Wer nicht bis hinauf bis zum Wasserfall wandern möchte, kann auf der Strecke in einer Herberge eine Pause einlegen und sich an der Schönheit des Tales erfreuen. Der Wasserfall liegt auf ca. 2.500 m Höhe ü.NN.

Die Vegetation dieses Tales weist eine Besonderheit auf:
In diesem Gebiet findet man natürliche Wacholderwälder, die im Hohen Atlas nur noch an wenigen Stellen erhalten sind. Diese Wälder sind durchsetzt mit Steineichen und Mastix-Sträuchern und vermitteln einen Eindruck davon, wie der Atlas ohne menschlichen Einfluss aussehen könnte. Während die Wacholderwälder die Hänge des Tals bedecken, gedeihen in der Talsohle unter anderem Walnuss-, Apfel- und Mandelbäume.

Wir tauchen auch in die spannende Geschichte der Besiedlung des Tales ein.

Nach der Rückkehr ins Dorf werden wir von einer Berberfamilie mit einer frisch zubereiteten Tajine verwöhnt.

Am Abend: Gemütliches Abschlussessen im Hotel.

Tag 12:

Ouirgane – Marrakesch (Flughafen Menara)

Vor dem Frühstück gibt es die Möglichkeit, sich beim Yoga zu entspannen oder den Pool zu erkunden.

Nach dem Frühstück Fahrt zum Flughafen Menara (Fahrtzeit: ca. 1,5 h).

Auf Wunsch lässt sich die Reise individuell um eine Übernachtung im schönen Hotel verlängern – inklusive organisiertem Flughafentransfer.

Fordern Sie unser Angebot an über:   

info@echnatao.com oder auch telefonisch unter: +49 (0) 551 – 370 756 28

Voraussetzungen

Mental

Eine Reise nach Marokko mit EchnaTao ist kein Pauschalurlaub. Sie lädt ein, abseits üblicher Touristenwege — vor allem in die Stille und Weite der Wüste. Dafür braucht es etwas Neugier, Offenheit und die Freude am kleinen Abenteuer. Wer bereit ist, sich auf das Unbekannte einzulassen, erlebt hier authentische Begegnungen, Natur in ihrer Ursprünglichkeit und tiefe innere Ruhe.

Neugier auf eine fremde Kultur, auf Landschaft, auf spirituelle Erfahrungen.

Wie ist es, mit der Sonne aufzuwachen und vielleicht auch mal auf das Handy, Telefon, Internet zu verzichten?

Wie wird es sein, auf einem Kamelrücken durch eine Dünen-Landschaft zu schaukeln?

Oder wie fühlt es sich an, mal über weichen, mal über harten, mal über feinen, mal über grobkörnigen Sand zu laufen?

Wie wird es sein, morgens vom Geruch des Lagerfeuers und dem Kuss der Sonne geweckt zu werden?

Welche Gedanken kommen dann?

Welche Sinne werden wie angesprochen?

Dies sind nur ein paar Ideen, mit denen Sie sich schon einmal mental auseinandersetzen können, und ein kleiner Eindruck von dem, was Sie bei Ihrer Reise erwartet.

Es bedarf Ihrer Flexibilität, denn manchmal kommt es ganz anders, als man denkt oder wie man es sich vorgestellt hat. Ganz einfach, weil aufgrund des Wetters oder sonstiger unvorhergesehener Umstände ein Programm umgestellt werden muss.

Da Sie es mit einer anderen Kultur und der muslimischen Religion zu tun bekommen, mit Menschen, die Sie noch nicht kennen, sei es das Team, das sie begleitet oder die anderen Mitreisenden, ist von jedem Teilnehmer Teamfähigkeit, aber auch Toleranz gefordert.

Denn nicht nur ein Weg führt nach Rom, sondern viele… Und genauso verhält es sich mit Menschen anderer Kulturen… sie denken anders, gehen anders an die Dinge heran, lösen Herausforderungen anders, als man es vielleicht selbst machen würde. Lassen Sie sich auf das Neue, das Anderssein, das Ungewohnte und das Fremde ein.

An manchen Tagen kommen Sie tagsüber an Ihr Hauptgepäck gar nicht ran… also sollten Sie gut kalkulieren, was Ihnen für den Tag wichtig ist und was Sie in Ihrem Tagesrucksack dabei haben möchten.

Wir laden Sie ein,

sich auf dieses Abenteuer mit uns einzulassen.

Körperliche Voraussetzungen

Auf unseren Marokko-Touren erkunden Sie faszinierende Städte, reiten auf Kamelen durch Wüstendünen, entdecken geheimnisvolle Kasbahs und erleben das Abenteuer des Trekkings im Hohen Atlas. Zwischendurch liegen mehrstündige Autofahrten im Van und Geländewagen. Die Fahrtzeiten liegen in etwa zwischen 1–5 Stunden.

Das Reiten auf Kamelen gehört zu den besonderen Momenten dieser Reise. Damit Sie es entspannt genießen können, empfehlen wir eine solide Grundfitness.

Für die Wanderungen sollten Sie gut zu Fuß sein, so dass Sie bis zu 5 Stunden laufen können.

Ein stabiler Kreislauf ist besonders vorteilhaft, da Sie viel Zeit im Freien verbringen werden. Außerdem unterscheidet sich das Klima deutlich vom mitteleuropäischen, was eine gewisse Anpassungsfähigkeit erfordert.

Eine gewisse Trittsicherheit ist wichtig – schließlich führen unsere Wege durch weichen Wüstensand und schmale Pfade, ob im Camp unter Sternen oder in den verwinkelten Gassen der Berberdörfer.

Preise und Leistungen

Preis pro Person im DZ:

Bei 7-8 Pers.: ab 1.975 € im Doppelzimmer

Bei 6 Pers.:  ab 2.150 € im Doppelzimmer.

Preis pro Person im EZ:

Bei 7-8 Pers.:  ab 3.125,00 €

Bei 6 Pers.:  ab 3.295,00 €

Gerne interbreiten wir Ihnen ein individuelles Angebot.

Die Preise gelten

  • ab Ankunft Flughafen Marrakesch
  • bis Abflug Flughafen Marrakesch
  • ab Gruppen von mindestens 6 bis max. 8 Personen
  • Preise für 1 bis 5 Personen auf Anfrage

Im Preis inbegriffen

  • 9 Hotelübernachtungen
  • 3 Übernachtungen im Nubia Luxurary Camp, Erg Chegaga
  • alle Transporte – Van und Geländewagen mit Fahrer
  • Ein Gruppen-Transfer vom und zum Flughafen
  • Mahlzeiten laut Programm
  • Geführtes Kamel-Trekking durch die Wüstenlandschaft mit Besuch eines Nomaden-Lagers, inklusive Mittagessen in einer Oase
  • Deutsche Reiseleitung

Im Preis nicht enthalten

  • Einreisegebühren
  • Anreise/Flugticket nach Marrakesch
  • Trinkgelder
  • Persönliche Ausgaben
  • Snacks zwischen den Mahlzeiten
  • Getränke (außer Wasser im Wüstencamp)
  • Wäscheservice und andere Service
  • Reiserücktrittsversicherung

Gerne helfen wir bei der Suche nach einer passenden Flugverbindung.

  • Flüge werden von uns jedoch NICHT gebucht!
  • Dies liegt in der Verantwortung des Kunden.

Die Unterkünfte

TagDatumWochentagReisezeit ca. (h)kmUnterkunftNiveau
113.04.2026Mo  SA FONDA – Ecolodge – proche AGAFAYgehoben
214.04.2026Di  SA FONDA – Ecolodge – proche AGAFAYgehoben
315.04.2026Mi3,5170Kasbah du PeintreKasbah
416.04.2026Do2108Ecolodge Bab el Oued Maroc Oasis GuesthouseMittelklasse
517.04.2026Fr  Ecolodge Bab el Oued Maroc Oasis GuesthouseMittelklasse
618.04.2026Sa5250Nubia Luxurary Camp, Erg ChegagaLuxus-Camp
719.04.2026So  Nubia Luxurary Camp, Erg ChegagaLuxus-Camp
820.04.2026Mo  Nubia Luxurary Camp, Erg ChegagaLuxus-Camp
921.04.2026Di5235Auberge Souktana Taliouine  (Storno 21.April 2026)Mittelklasse
1022.04.2026Mi4175Domaine de la Roseraie4 Sterne
1123.04.2026Do0,7522Domaine de la Roseraie4 Sterne
1224.04.2026Fr1,560  

Änderungen vorbehalten.

Wie ist das Klima in Marokko?

Das Klima Marokkos ist an der Mittelmeerküste mediterran mit warmen Sommer- und feucht-kühlen Wintermonaten. An der südlichen Atlantikküste (Agadir) erreichen die Temperaturen hingegen auch im Winter über 20°C. Im Landesinneren herrscht kontinentales Klima. Heiß und trocken wird es südlich des Atlasgebirges. Hier spürt man die Nähe zur Sahara.

Das marokkanische Klima ist somit unglaublich vielseitig – was man bei der Urlaubsplanung berücksichtigen sollte. Im Landesinneren bildet das himmelhohe Atlasgebirge die Klimascheide des Landes. Seine Gipfel sind im Winter schneebedeckt. In der weitläufigen marokkanischen Meseta zwischen Küste und Bergen herrscht typisches, sehr trockenes Kontinentalklima, das dem Land im Hochsommer Rekordtemperaturen von bis 37°C beschert. Noch heißer ist es jenseits der Berge im Südosten und an den Rändern zur Sahara. Regen ist hier ganzjährig Mangelware, und in den Sommermonaten pfeift der Wüstenwind Scirocco über die Dünen der Sandsteinplateaus und Trockentäler.

Wann ist die beste Reisezeit?

Landesinnere und Kultur:  März, April, Oktober, November

Hauptsaison:  Juli–September (Küste), Frühling und Herbst (Inland)

Marrakesch und andere Attraktionen im Landesinneren besucht man am besten im Frühling oder Herbst. Ein Städtetrip nach Marrakesch bietet sich vor allem im April und Mai an. Die Temperaturen erreichen jetzt angenehme 24°C bis maximal 28°C. Meistens erst ab Juni erwärmt sich die Luft auf 30°C und sogar glutheiße 40°C.

Für längere Rundreisen, insbesondere Richtung Wüste, kommen auch die Wintermonate in Frage. Sie punkten mit Ruhe, klarer Luft und herrlichen Fernblicken. Vor allem nach Sonnenuntergang kann es zwischen Dezember und Februar aber frisch werden. Temperaturen um 5°C sind jetzt keine Seltenheit. Alpines Klima herrscht in den Höhenlagen der Gebirge. Die schneebedeckten Gipfel des Hohen Atlas ragen bis in den Mai hinein weiß leuchtend hinter Marrakesch in den azurblauen Himmel.

Kleidung und Ausrüstung

1. Oberbekleidung

Leichte, langärmlige Shirts aus Baumwolle oder Leinen: schützen vor Sonne und Sand.

Schichtenprinzip: Morgens und abends kann es frisch werden, tagsüber sehr heiß. Ein dünner Pullover oder Fleece ist praktisch für die Nacht.

2. Hosen

Leichte, lockere Hosen oder Luftige Stoffhosen – schützt Beine vor Sonne und Sand.

Kurze Hosen nur für sehr heiße Momente, nicht für lange Wanderungen in der Sonne.

3. Kopfbedeckung

Breiter Sonnenhut oder Turban/Schal, der Nacken und Gesicht schützt.

Sonnenbrille (bei Bedarf) für die Blendung durch Sonne und Sand. Ersatzbrille (mit Kontaktlinsen könnte es zu Problemen

bei Wind und Sand kommen).

4. Schuhe

Leichte, geschlossene Schuhe (z. B. Wanderschuhe oder Sneaker) für Sand und unebenes Gelände.

Sandalen optional, z. B. zum Entspannen im Camp.

5. Zusätzliche Tipps

Schal oder Tuch: Gegen Sandsturm oder kühle Abende.

Sonnenschutz & Lippenbalsam: UV-Schutz ist Pflicht.

Helle Farben bevorzugen: reflektiert Sonne besser als dunkle Kleidung.

Merksatz: „Schichten, leicht, luftig, bedeckt.“ Das ist das Motto in der Wüste.

  • Kleiner Tagesrucksack (ideal 5-10 lt.) und Koffer oder Reisetasche. ​​
  • Im Wüstencamp sind Betten mit Decken und Kissen vorhanden.
  • Wasserflasche 1 l, insbesondere für die Tagestouren.
  • Stirnlampe oder Taschenlampe inclusive. Ersatzbatterien.
  • Kleine Plastiksäcke zum Schutz vor Sand für empfindliche Gegenstände (z.B. Kamera, Handy etc.).
  • Für die Wanderungen: Treckingschuhe; bequeme lange Hose: Regenjacke; Pullover/Fleecejacke (In den Bergen kann es auch mal unter 10°C sein).
  • Für einen ruhigen Schlaf empfehlen sich manchmal Ohrenstöpsel.
  • Wer möchte, kann seine Yogamatte mitbringen.

Ernährung

Das Essen bietet eine Kombination aus traditionell-marokkanisch und europäisch.

Wir achten darauf, dass stets vegetarische Optionen verfügbar sind und, soweit möglich, auch vegane sowie glutenreduzierte Alternativen angeboten werden. Dabei kann es jedoch vorkommen, dass sich die Vielfalt der angebotenen Gerichte etwas einschränkt, da traditionelle Speisen häufig Fleisch oder tierische Produkte enthalten.

Typische Gerichte sind Fladenbrote / Khobz: Rundes oder längliches Fladenbrot, Basis fast jeder Mahlzeit.

Tajine: Schmorgerichte aus Fleisch, Geflügel, Fisch oder Gemüse mit Gewürzen, oft langsam gegart in einem konischen Tontopf. Gibt es auch vegetarisch!

Couscous: Gedämpfter Hartweizengrieß, oft mit Gemüse, Hühnchen oder Lamm, serviert mit einer aromatischen Brühe (auch vegetarisch) Harira: Tomaten- und Linsensuppe

Msemen & Baghrir: Süße Pfannkuchen oder Fladen, oft zum Frühstück oder Snack. Amlou: Paste aus Arganöl, Mandeln und Honig – typisch südlich, im Atlas.

Yoga

An einigen Unterkünften besteht die Möglichkeit Yoga zu praktizieren. Bei Interesse, bitte die eigene Matte mitbringen.

In den Leistungen ist jedoch kein Yogalehrer enthalten.

Mobilfunk und Wohlbefinden

Ein zentraler Gedanke unserer spirituellen Reisen ist Achtsamkeit – das bewusste Wahrnehmen des Moments und das Erleben der Stille. Wir laden dazu ein, das Handy immer wieder auszuschalten und sich vollständig auf das Hier und Jetzt einzulassen.

Auch bei der Wahl der Unterkünfte haben wir besonderen Wert auf Ruhe und Entschleunigung gelegt: Das WLAN ist oftmals bewusst nur schwach verfügbar oder teilweise nur in bestimmten Bereichen. So entsteht Raum, die Umgebung, sich selbst und den Moment intensiver wahrzunehmen.

Formalitäten, Einreise, Versicherung:

  • Für Marokko Reisepass, mind. 6 Monate über das Reiseende hinaus Gültigkeit​
  • Ein Sicherungsschein gegen Insolvenz-Risiko erhalten Sie mit der Rechnung und Reisebestätigung.
  • Wir empfehlen Ihnen eine Reiserücktrittsversicherung, z. B. bei ELVIA; bei Bedarf vermitteln wir Ihnen eine passende Versicherung.
  • eine Reisekrankenversicherung, z.B. beim ADAC (Die ADAC Versicherung AG‑Auslandsreisekrankenversicherung (oft kurz „Auslandskrankenschutz“ genannt) bietet einen soliden Schutz für Reisen ins Ausland
  • Derzeit werden keine Impfungen benötigt.